Neuer Vorschlag für den Bitcoin-Fonds von Fidelity Executive

Neuer Vorschlag für den Bitcoin-Fonds von Fidelity Executive bei der SEC eingereicht

Der Fonds führt Peter Jubber als Präsident auf und teilt sich mit dem Hauptsitz von Fidelity auch eine Büroadresse in Boston.

Die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde veröffentlichte heute einen neuen Antrag für einen Bitcoin-Indexfonds, der kürzlich vom Präsidenten und Leiter der Strategie- und Planungsabteilung von Fidelity, Peter Jubber, eingereicht wurde.

Laut dem von der SEC veröffentlichten Einreichungsdokument trägt der vorgeschlagene Fonds den Namen „Wise Origin Bitcoin Index Fund I, LP“ und soll sich bei Bitcoin Future an Investoren mit tiefen Taschen richten, wobei die Mindestbeteiligung auf 100.000 US-Dollar festgelegt wurde.

Insbesondere führt der Fonds Peter Jubber als Executive Officer auf und enthält auch Angaben zu einem Bürogebäude in Boston, das die gleiche Adresse hat wie der Hauptsitz von Fidelity. Die Einreichung bei der SEC enthält jedoch keine weiteren Details über die Fondsstruktur oder die Produkte und hebt auch keine bestehenden Investoren hervor.

Fidelity Investments, das derzeit 8 Billionen Dollar im Namen seiner Kunden verwaltet, war führend bei der Unterstützung von Kunden bei der Navigation durch die Kryptomärkte und gehörte zu den ersten Firmen an der Wall Street, die es Coinbase-Kunden ermöglichten, ihre Kryptobestände direkt auf ihrer Plattform einzusehen.

Der Kryptowährungs-Investmentarm von Fidelity hat auch die Genehmigung erhalten, im Bundesstaat New York als Trust zu operieren, was es dem Unternehmen ermöglicht, sein Geschäft über die reine Verwahrung für institutionelle Kunden hinaus auszuweiten.

Fidelity Investments gründete seine neue Tochtergesellschaft bereits 2018, um professionellen Anlegern – einschließlich Hedge-Fonds und Family Offices – dabei zu helfen, über ein Over-the-Counter (OTC)-Handelsdesk Zugang zu Krypto-Assets zu erhalten.

Das Unternehmen bietet bereits kryptoverbundene Dienstleistungen auf institutionellem Niveau an, darunter Verwahrungsangebote zur Sicherung von Beständen und Ausführungsdienste rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.

Zuletzt, im Juni, zeigte eine Offenlegung mit der Aufsichtsbehörde von Ontario, dass der investierende Riese rund 10,6% der Anteile an der Bergbaufirma Hut 8 besitzt.

Trotz des Interesses der Anleger scheint es unwahrscheinlich, dass die SEC in absehbarer Zeit Bitcoin als Basiswert in einem regulierten Investitionsvehikel verwenden würde.

In Erwartung einer regulatorischen Entscheidung könnte sich der Fidelity-Vorschlag letztlich in die lange Liste der gescheiterten Versuche einreihen, einen ETF von der SEC genehmigen zu lassen, so dass der Titel für das erste genehmigte börsengehandelte BTC-Produkt noch leer bleibt.